Gemmo was?

(Heidelberg/Berlin, ) Überall grünt es, Knospen zeigen sich in voller Pracht, da ist es nur ein kurzer gemmoÜbergang zu einem Thema, mit dem sich das Gesundheitsportal PhytoDoc beschäftigt: die Gemmotherapie.

„Gemma“ ist lateinisch und bedeutet „Knospe“. Insofern steht die Gemmotherapie für eine Heilmethode, bei der Heilmittel aus frischen, im Wachstum befindlichen Pflanzenteilen (Knospen, junge Triebe, Schösslinge, Wurzelspitzen) verwendet werden. Übrigens werden im Gegensatz dazu in der klassischen Pflanzenheilkunde nur ausgewachsene Pflanzenteile, Wurzeln, Blüten und Früchte verwendet.

In Frankreich und in der Schweiz ist die Gemmotherapie etabliert, Gemmotherapeutika sind in beiden Ländern als Arzneimittel zugelassen. In Deutschland kennt man diese Methode noch wenig, obwohl bereits Hildegard von Bingen die Knospen einiger Pflanzen zur Heilung von Erkrankungen benutzte. Von Bingen empfahl zum Beispiel in ihren Aufzeichnungen die Knospen von Apfel, Esskastanie, Birke oder Schwarzer Johannisbeere.

Wie wirkt die Gemmotherapie?
Da im Embryonalgewebe die Lebens- und Wachstumskräfte einer Pflanze am höchsten sind, kann auch die Therapie mit diesem Pflanzengewebe dem Menschen helfen, indem sie die Vitalisierungs-, Selbstheilungs- und Regenerationskräfte unterstützt.

Das pflanzliche Rohmaterial für die Gemmotherapeutika (frische Pflanzenknospen, Triebsprossen und Wurzelspitzen) stammt in der Regel aus zertifiziertem biologischem Anbau oder aus Wildsammlung. Die Herstellung ist sehr aufwändig, im Ergebnis entsteht ein Knospen-Glycerol-Mazerat. Gemmomazerate können äußerst vielseitig eingesetzt werden. Man nutzt sie sowohl bei akuten als auch chronischen Gesundheitsstörungen wie Schlafstörungen (Silber-Linde), Darmbeschwerden (Walnuss), Heuschnupfen (Schwarze Johannisbeere) oder Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden (Himbeere).
Folgende Wirkungen sind bekannt: entzündungshemmend, antiallergisch, ausleitend, antirheumatisch, beruhigend, regulierend und schmerzstillend.

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